{"id":22738,"date":"2020-02-29T19:42:53","date_gmt":"2020-02-29T19:42:53","guid":{"rendered":"http:\/\/alexandrawendorf.de\/?p=22738"},"modified":"2020-10-23T12:41:16","modified_gmt":"2020-10-23T12:41:16","slug":"wider-das-vergessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/?p=22738","title":{"rendered":"Kunstprojekt Synagoge Stommeln"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\">IN DER NORMALIT\u00c4T LIEGT DIE GEFAHR DES VERGESSENS<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color\"><br>Hauptstra\u00dfe 85 a. Wer in Stommeln im Rhein-Erft-Kreis die ehemalige Synagoge besuchen im Jahr 2014 wollte, der konnte seinen Augen nicht trauen. Anstelle des im neoromanischen Stil errichteten Backsteingeb\u00e4udes des ausgehenden 19. Jahrhunderts stand im Hinterhof ein glatt verputztes zitronengelbes, bieder anmutendes Einfamilienhaus.<\/p>\n\n\n\n<p>Die T\u00fcr ist verschlossen. Kunststoffenster, zugezogene Rollos, Garagentor, Briefkasten und der penibel s\u00e4uberlich gekehrte Vorplatz mit seiner sp\u00e4rlichen Begr\u00fcnung lassen keinen Zweifel zu: Dies ist kein historisch oder kulturell gepr\u00e4gter Ort. Man muss sich also geirrt haben, ist wohl ein paar H\u00e4user zu weit gegangen. Geht noch einmal zur\u00fcck in die vorgelagerte Hauptstra\u00dfe und findet sich vor einem Blumengesch\u00e4ft wieder. Doch auch hier: Kein Hinweis auf die Synagoge, kein noch so kleines Schild. Ist die Adresse falsch?<\/p>\n\n\n\n<p>Der f\u00fcr seine verst\u00f6renden Rauminstallationen bekannte K\u00fcnstler Gregor Schneider hatte das Geb\u00e4ude der Synagoge Stommeln verschwinden lassen und in ein stereotyp-deutsches Familienhaus verwandelt. An dem Ort der Erinnerung schien er auf eine Normalit\u00e4t hinzuweisen, wie sie uns \u00fcberall begegnen k\u00f6nnte. Erschreckend und erdr\u00fcckend zugleich. Wo zuvor im Giebel der Davidstern zu sehen war, war nur noch frisch renovierte Fassade, ohne Merkmale und Spuren der Vergangenheit. Indem Schneider die Erwartung, einen geschichtstr\u00e4chtigen Ort vorzufinden, entt\u00e4uschte, ja geradezu konterkarierte, schuf er Irritation und eine erschreckend banale Erkenntnis in zweierlei Hinsicht: In der Normalit\u00e4t liegt die Gefahr des Vergessens, und durch die Negierung der Realit\u00e4t kann eine besondere Aufmerksamkeit, ein Ansto\u00df des Nachdenkens geschaffen werden. \u201eIn Schneiders Werk erscheint die Synagoge, zum Verschwinden gebracht durch eine normgerechte Renovation, als materielles Analogon des vernichteten j\u00fcdischen Volks und seiner verstummten Klagen und Gebete, die sich hier an einen verborgenen Ort gerichtet haben.\u201c (Ulrich Look) Kunst als Nichtkunst? Kann Allt\u00e4glichkeit zur Ausnahme werden? Gregor Schneider schien genau diese Umkehrung von Erwartung und Realit\u00e4t umgesetzt zu haben. Das, was er als nicht mehr vorhanden zu sein vorgab, kehrte als Erinnerung und St\u00f6rung zur\u00fcck. Dadurch konnte eine Auseinandersetzung mit den historischen Ereignissen entstehen \u2013 und mit ihr die Frage nach dem Kunstwerk selbst.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery alignwide columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1254\" height=\"836\" src=\"https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/GregorSchneider_VGBild-Kunst.jpg\" alt=\"\" data-id=\"22868\" class=\"wp-image-22868\" srcset=\"https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/GregorSchneider_VGBild-Kunst.jpg 1254w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/GregorSchneider_VGBild-Kunst-600x400.jpg 600w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/GregorSchneider_VGBild-Kunst-300x200.jpg 300w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/GregorSchneider_VGBild-Kunst-768x512.jpg 768w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/GregorSchneider_VGBild-Kunst-1030x687.jpg 1030w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/GregorSchneider_VGBild-Kunst-700x467.jpg 700w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/GregorSchneider_VGBild-Kunst-1100x733.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 1254px) 100vw, 1254px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1240\" height=\"827\" src=\"https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Daniel-Buren-c-Werner-J.-Hannappel.jpg\" alt=\"\" data-id=\"22867\" class=\"wp-image-22867\" srcset=\"https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Daniel-Buren-c-Werner-J.-Hannappel.jpg 1240w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Daniel-Buren-c-Werner-J.-Hannappel-600x400.jpg 600w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Daniel-Buren-c-Werner-J.-Hannappel-300x200.jpg 300w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Daniel-Buren-c-Werner-J.-Hannappel-768x512.jpg 768w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Daniel-Buren-c-Werner-J.-Hannappel-1030x687.jpg 1030w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Daniel-Buren-c-Werner-J.-Hannappel-700x467.jpg 700w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Daniel-Buren-c-Werner-J.-Hannappel-1100x734.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 1240px) 100vw, 1240px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><figcaption class=\"blocks-gallery-caption\">Gregor Schneider, Hauptstra\u00dfe 85a, Foto: VG Bildkunst 2016, <br>Daniel Buren, Multiplikationen &#8211; Arbeit in situ fu\u0308r eine Synagoge 2010, Foto: Werner J. Hannappel<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Gregor Schneider ist einer von 23 weltweit ber\u00fchmten K\u00fcnstlern, die der Einladung des Kulturamtes Pulheim-Stommeln gefolgt sind und ein Kunstprojekt f\u00fcr die ehemalige Synagoge erarbeitet haben. Jeweils f\u00fcr die Dauer eines Jahres haben K\u00fcnstler wie Rosemarie Trockel, Georg Baselitz, Richard Long, Mischa Kuball, Maurizio Cattelan oder Rebecca Horn, um nur einige zu nennen, hier schon Arbeiten entwickelt, die sich der historischen Bedeutung des Ortes angenommen haben. Der f\u00fcr 2014 eingeladene Gregor Schneider hat in der f\u00fcr ihn charakteristischen radikalen Art dem Ort die Erinnerung entzogen, und sie gerade auf diese Weise besonders thematisiert. Mit dem Wunsch, die Erinnerung und das Gedenken an die deutsch-j\u00fcdische Vergangenheit wachzuhalten und einen lebendigen Diskurs dar\u00fcber anzusto\u00dfen, hatten der damalige Stadtdirektor der Stadt Pulheim, Karl August Morisse, und ma\u00dfgeblich der Kulturdezernent Gerhard Dornseifer die Kunstprojekte Synagoge Stommeln 1990 ins Leben gerufen. War doch die Synagoge eine der wenigen in Deutschland, die w\u00e4hrend der Pogrome von 1938 nicht zerst\u00f6rt wurden. 1937 von der j\u00fcdischen Gemeinde in K\u00f6ln an einen ortsans\u00e4ssigen Landwirt verkauft, konnte sie \u201edank\u201c der damaligen Nutzung als Abstellkammer und Viehstall knapp der Vernichtung entgehen. Als schlie\u00dflich 1979 die Gemeinde Pulheim das in den dazwischen liegenden Jahren verfallene Geb\u00e4ude erwirbt, beginnt 1981 die Restaurierung und Nutzung f\u00fcr kulturelle Veranstaltungen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"554\" height=\"679\" src=\"https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Mischa-Kuball-refraction-house-1994-Foto-C-Hubertus-Birkner.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22747\" srcset=\"https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Mischa-Kuball-refraction-house-1994-Foto-C-Hubertus-Birkner.jpg 554w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Mischa-Kuball-refraction-house-1994-Foto-C-Hubertus-Birkner-245x300.jpg 245w\" sizes=\"(max-width: 554px) 100vw, 554px\" \/><figcaption>Mischa Kuball, Refraction House, 1994, Foto: Hubertus Birkner<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Dem Engagement der damals Verantwortlichen ist es in hohem Ma\u00dfe zu verdanken, dass sich seitdem die Synagoge Stommeln zu einem international vielbeachteten Ort hochkar\u00e4tiger Installationen entwickelt hat. Jahr f\u00fcr Jahr gelingt es, K\u00fcnstler von Weltrang f\u00fcr dieses au\u00dfergew\u00f6hnliche Kunstprojekt zu begeistern und sie einzuladen, sich mit einer eigens f\u00fcr den Ort geschaffenen Arbeit zu beteiligen. Die Kuratorin Angelika Schallenberg war von Anfang an dabei und erinnert sich noch gut an die durchaus schwierigen Anf\u00e4nge. Wie sollte man namhafte K\u00fcnstler f\u00fcr ein so brisantes Thema gewinnen und in den gerade mal gut 8.000 Einwohner z\u00e4hlenden Ortsteil Stommeln einladen k\u00f6nnen, von dem die Kunstszene kaum jemals geh\u00f6rt haben du\u0308rfte? \u201eDer K\u00fcnstler Wilhelm Gies entwickelte damals das Konzept mit Gerhard Dornseifer, Kunst an einem Ort einmal im Jahr in einem Raum zu zeigen, um so die Besch\u00e4ftigung mit dem genius loci und eine \u00f6ffentliche Auseinandersetzung zu bewirken. Er verwies auf renommierte K\u00fcnstler wie Richard Serra und Jannis Kounellis, die durch Vermittlung von Katharina Winnekes tats\u00e4chlich nach Stommeln kamen und die ersten Werke schufen\u201c, erz\u00e4hlt Schallenberg.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kunstprojekte Synagoge Stommeln fanden vom ersten Tag an ein gro\u00dfes Echo nicht nur in der Kunstwelt, sondern auch in den Medien. Der schnelle Erfolg lag sicher in der Einzigartigkeit des Ortes begr\u00fcndet; dar\u00fcber hinaus in der \u00fcberzeugenden Ernsthaftigkeit, mit der die Installationen von den K\u00fcnstlern entwickelt wurden, sowie in der respektvollen Achtsamkeit, mit der den K\u00fcnstlern von Beginn an begegnet wurde. So rechnet Angelika Schallenberg jeweils mit viel Zeitvorlauf bei den K\u00fcnstleranfragen, wohlwissend, dass die Ausstellungskalender der K\u00fcnstler \u00fcber Jahre hinweg ausgebucht sind. Zudem sucht sie sehr behutsam die jeweils k\u00fcnstlerischen Positionen aus, immer im Hinblick auf das schon Gezeigte und die f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre geplanten Werke.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr weltweites Aufsehen sorgte 2006 die Intervention von Santiago Sierra, bei der er Autoabgase in das ehemalige j\u00fcdische Gotteshaus leitete und die Besucher mit Gasmasken hineingehen lie\u00df. Niemals h\u00e4tten sie damals damit gerechnet, dass die Leute das Haus wirklich betreten w\u00fcrden, sagt Angelika Schallenberg und betont, wie sehr Sierra mit der daraufhin heftigen Emp\u00f6rung und kritischen Reaktion der \u00d6ffentlichkeit noch heute hadert, war seine Intention doch eine g\u00e4nzlich andere. Einmal mehr offenbarte sich bei dieser Arbeit, wie sensibel und schwierig die k\u00fcnstlerische Thematisierung sein kann und wie wichtig es ist, die Besucher und ihre potenziellen Reaktionen mit einzubeziehen. Schlie\u00dflich will man nicht provozieren, sondern zum Nachdenken anregen. Somit tr\u00e4gt jeder K\u00fcnstler jedes Jahr aufs Neue zu dem Kunstprojekt einen neuen Aspekt bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Lediglich ein Kunstwerk wirkt permanent am Ort: die Klanginstallation des 2009 verstorbenen Soundk\u00fcnstlers Max Neuhaus. Mit seinem 2007 entstandenen \u201eTime Piece\u201c auf dem nahegelegenen Ortsplatz erklingt jeden Tag ein dumpfer Brummton im strengen Intervall, erst leise und dann immer lauter, bis er pl\u00f6tzlich abbricht. Die Einteilung entspricht der Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang in zw\u00f6lf rituellen Stunden, Zmanim, wie das j\u00fcdische Gesetz es vorsieht. Auf diese Weise dr\u00fcckt die Klang-Installation von Neuhaus Respekt vor den Opfern der Schoah aus. Subtil, zumeist leise, manchmal auch etwas lauter und niemals effektvoll haben die Kunstprojekte Stommeln im Laufe der letzten 23 Jahre einen festen Platz in der Kunstgeschichte eingenommen und werden auch in Zukunft f\u00fcr ein lebendiges Gedenken sorgen \u2013 die Synagoge ist somit kein Denkmal im Sinne eines still zu bestaunenden Geb\u00e4udes, sondern eine Begegnungsst\u00e4tte mit dem hohen Anspruch, Erinnerung in dem Bewusstsein eines sich stetig wandelnden Prozesses zu vermitteln.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach den eher fragw\u00fcrdig passiv wirkenden Skulpturen &#8222;Pair&#8220; des Bildhauser Tony Gragg im Ausstellungsjahr 2015 wird 2016 die Reihe in der Synagoge Stommeln mit dem Projekt \u201eThose that are near. Those that are far.\u201c von Walid Raad und SITU Studio fortgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen: <a href=\"http:\/\/www.synagoge-stommeln.de\">www.synagoge-stommeln.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Der Beitrag erschien im Gesch\u00e4ftsbericht der Kreissparkasse K\u00f6ln 2014.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Normalit\u00e4t liegt die Gefahr des Vergessens.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":22867,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"gallery","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22738"}],"collection":[{"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22738"}],"version-history":[{"count":25,"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22738\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23232,"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22738\/revisions\/23232"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/22867"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22738"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22738"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22738"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}