{"id":22598,"date":"2020-01-19T15:33:13","date_gmt":"2020-01-19T15:33:13","guid":{"rendered":"http:\/\/alexandrawendorf.de\/?p=22598"},"modified":"2020-10-23T13:31:26","modified_gmt":"2020-10-23T13:31:26","slug":"22598","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/?p=22598","title":{"rendered":"Kunst, Gesellschaft und Religion"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"has-luminous-vivid-amber-color has-text-color wp-block-heading\">DER SLOVAKISCHE INSTALLATIONSK\u00dcNSTLER ROBERT KUNEC<\/h5>\n\n\n\n<p>Robert Kunec (geb. 1978) geht keinen einfachen Weg. Er thematisiert Fragen zu politischen und religi\u00f6s motivierten Gewalttaten und sucht nach k\u00fcnstlerisch ad\u00e4quaten Mitteln, diese nicht einfach zu visualisieren, sondern vielmehr durch Metaphern und Analogien in eine \u00e4sthetische Form zu \u00fcbertragen. Seine Intention ist das buchst\u00e4bliche Begreifen weltpolitischer Geschehnisse und ihrer psychischen Auswirkungen. So spielt f\u00fcr ihn in diesem Kontext die Besch\u00e4ftigung mit Todes- und Terror\u00e4ngsten eine zentrale Rolle und f\u00fchrt in vielen seiner Arbeiten zu einer \u00dcbersteigerung medial multiplizierter Stereotypen. Was auf den ersten Blick als sarkastisch oder provokant gedeutet werden k\u00f6nnte, erweist sich als vielschichtige und behutsam gew\u00e4hlte Botschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Installation \u201eSuicide Bomber\u201c zeigt einen \u00fcberdimensionalen Bausatz mit einzelnen menschlichen Gliedma\u00dfen aus Fieberglas und Polyester. Diese sogenannten \u201eKits\u201c kennt man vom Modellbau, etwa den Revell-Baus\u00e4tzen aus der Kindheit &#8211; jedoch mit Flugzeug- oder Schiffsbauteilen. Hier im Ma\u00dfstab 1\/1 f\u00fchrt das \u201eZusammenbauen\u201c eines Selbstmordattent\u00e4ters zur Ironisierung der urspr\u00fcnglich spielerischen \u201eBastelanleitung\u201c. Kunec zeigt in dieser Arbeit die Parallele zwischen dem Harmlosen und zutiefst Bedrohlichen. Durch die Wahl des Materials und der Modellform verdeutlicht er die Aufl\u00f6sung des Individuums hinter einer \u00fcbergeordneten Idee, einem Glauben, einer Religion; ebenso evoziert sie unterschwellige \u00c4ngste, die an die Vervielf\u00e4ltigung und jederzeitige Einsatzm\u00f6glichkeit eines solchen Kits gebunden sind. \u201eKunec hat anhand seines lebensgro\u00dfen, realistischen Bausatzes eines Selbstmordattent\u00e4ters bildhaft die Frage gestellt, in welcher Weise das Subjekt durch ideologische Indoktrinationen bis zur freiwilligen Selbstaufgabe seiner Existenz getrieben werden kann\u201c, so Eugen Blume, Direktor Hamburger Bahnhof \u2013 Museum der Gegenwart, Berlin,&nbsp; in dem 2011 erschienenen Katalog zu Kunecs Arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Installation \u201eDead Man 2.0\u201c wird diese \u201efreiwillige Selbstaufgabe\u201c auf besonders eindringliche Weise verbildlicht: Blendend wei\u00df, in geradezu anmutiger Sch\u00f6nheit und Verletzlichkeit liegt ein m\u00e4nnlicher lebloser K\u00f6rper auf dem Boden \u2013 ein Selbstmordattent\u00e4ter. Neben ihm ist eine \u00fcberdimensional gro\u00dfe Spieluhr aufgebaut, die sich ohne Unterlass dreht. Ein umlaufender Schriftzug eines Memento Mori in Paschtunischer Sprache gemahnt an die Sterblichkeit aller Menschen. Erl\u00f6sung und Vergeblichkeit, Opfermotiv und Mord.&nbsp; Doch der gemeinhin dem Memento Mori anhaftende Vanitas-Gedanke l\u00e4uft hier ins Leere. Die Angst vor dem Sterben und die damit verbundenene Demut im diesseitigen Leben angesichts des Todes wird ad absurdum gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery alignwide columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"2008\" height=\"1334\" src=\"https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/ITS-NOT-A-BOMB.jpg\" alt=\"\" data-id=\"22599\" class=\"wp-image-22599\" srcset=\"https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/ITS-NOT-A-BOMB.jpg 2008w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/ITS-NOT-A-BOMB-600x399.jpg 600w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/ITS-NOT-A-BOMB-300x199.jpg 300w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/ITS-NOT-A-BOMB-1030x684.jpg 1030w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/ITS-NOT-A-BOMB-700x465.jpg 700w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/ITS-NOT-A-BOMB-1100x731.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 2008px) 100vw, 2008px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p>Durch diese Art der Herausarbeitung assoziativer und paradoxaler Ebenen ruft Kunec immer wieder existentielle Fragen hervor, die den Betrachter nachdenklich und zuweilen tiefber\u00fchrt schweigen machen. Antworten werden nicht gegeben, stattdessen eigenst\u00e4ndige Bilder vermittelt f\u00fcr das oftmals Unsagbare und Unbegreifliche des menschlichen Daseins.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir trafen Robert Kunec in den R\u00e4umen der K\u00f6lner Galerie Krupic und Kersting anl\u00e4sslich seiner&nbsp; Ausstellung \u201eAct of Treason\u201c und sprachen mit ihm \u00fcber seine Arbeiten, die so bewegende und schwierige Themen unserer Zeit aufgreifen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Das Sichtbare ist uns manchmal viel weiter entfernt als das Unsichtbare, da der Mensch nach dem strebt, was er nicht hat.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ihre Installation \u201eDead Man 2.0\u201c rief einige Kontroversen auch im Kreis der Kuratoren hervor. Inwieweit braucht es Mut, derartige Arbeiten zu zeigen?<\/strong><br>Wenn jemand von etwas \u00fcberzeugt ist, dann braucht man den Mut nicht. Als ich dieses Werk geplant und sp\u00e4ter realisiert habe, hatte ich nicht gedacht, dass diese Arbeit provozieren k\u00f6nnte. Leider war es der Fall. Was ich aber immer noch nicht verstehe, dass es auch kunstintern immer noch Leute gibt, die z.B. den Gekreuzigten mit einem Tuch \u00fcber der H\u00fcfte bedecken wollen, statt die Wahrheit so wie sie ist, zu zeigen. So war es auch in diesem Fall. Vielleicht war das der Ansto\u00df, der mir damals die Augen ge\u00f6ffnet hat, meine \u00dcberzeugung noch gest\u00e4rkt hat. Am Ende z\u00e4hlt, dass ich nie zu weit gehen w\u00fcrde, bestimmte Symbole zu verletzen und dies nicht aus Angst sondern aus Respekt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Wahrheit zeigen &#8230; Welche Bedeutung hat f\u00fcr Sie der Begriff \u201eGlauben\u201c losgel\u00f6st von Religion, im Sinne von Glaubw\u00fcrdigkeit und Wahrhaftigkeit.<\/strong><br>Was hat mehr mit dem Leben zu tun, als die Frage nach dem Glauben? Einerseits ist es etwas Besonderes, wenn wir von \u00dcberzeugung reden und auf der anderen Seite auch etwas ganz Normales \u2013 fast banal klingend \u2013 da wir heute das \u201eGlauben\u201c in allem finden. Alles ist diesem untergeordnet, sogar der Alltag und sein Ablauf. Es sind nicht nur unsere Gewohnheiten, es sind Dinge die wir f\u00fcr richtig halten und die Bedeutung, die jedem individuellen Ego entspricht. Ein anderes Fazit ist, dass Glauben von Glaube gepr\u00e4gt und schwer trennbar ist, da alle Religionen darauf basieren.&nbsp; Dies ist auch der Grund, warum ich mich auch mit dem Glauben in meinen Arbeiten auseinandersetze.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1030\" height=\"730\" src=\"https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/WE-CONFESS2-1030x730.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22601\" srcset=\"https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/WE-CONFESS2-1030x730.jpg 1030w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/WE-CONFESS2-600x425.jpg 600w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/WE-CONFESS2-300x213.jpg 300w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/WE-CONFESS2-700x496.jpg 700w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/WE-CONFESS2-1100x779.jpg 1100w, https:\/\/alexandrawendorf.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/WE-CONFESS2.jpg 1417w\" sizes=\"(max-width: 1030px) 100vw, 1030px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ich sehe in der Kunst nur eins, die M\u00f6glichkeit zu vermitteln, eine Art Botschaft. Es ist etwas, was mich besch\u00e4ftigt und das was durch Beobachtung als Ausgangspunkt der Idee hervordringt. Egal ob es als Kunst gesehen wird oder nicht, versuche ich die Augen ge\u00f6ffnet zu halten. Was auf einer Seite als Glaube gesehen wird, kann gleichzeitig eine festgesetzte Dogmatisierung sein, die das Frische, Lebhafte und Neue zerst\u00f6rt und zerschmettert. Man kann fast sagen: \u201enicht nur das Denken macht mich zum Menschen, sondern noch mehr, weil ich einen Glauben habe\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Vermitteln von Botschaften erfordert entsprechende k\u00fcnstlerische Mittel. Wie kann Kunst \u00fcber eine reine Visualisierung und \u00c4sthetisierung&nbsp; hinausgehen?<\/strong><br>Das Schwierigste ist, sich einen unabh\u00e4ngigen Blick zu verschaffen. Man hat noch vor ein paar Jahren vom Zusammensto\u00df der Kulturen geredet. Was davon \u00fcbrig ist, sehen wir heute. Sicher, in der Kunst spiegelt sich auch das Zeitalter, trotzdem muss die Kunst zeitlos bleiben. In der Visualisierung meiner Arbeiten gibt die Umsetzung der Idee das entsprechende Ausdrucksmittel vor. Im Grunde ist es v\u00f6llig egal, welche Mittel und Technik ich verwende, wichtig ist das sie das Richtige f\u00fcr die Idee sind. In der Flexibilit\u00e4t ist der Weg, nicht in der Sturheit. Den \u00e4sthetischen Hintergrund schlie\u00dfe ich trotzdem nicht aus, z. B. auch so ein Alltagsgegenstand wie ein B\u00fcgeleisen kann mit kleiner Ver\u00e4nderung auf den Sockel gestellt werden. Ich bin \u00fcberzeugt das die \u00c4sthetik immer noch die Kunst zur \u201aKunst\u2018 macht und machen wird. Auch hier gibt\u2019s Regeln an die ich mich halte. Was nicht zu vergessen ist, ist die Verwendung der Metapher,&nbsp; welche genau das vereint,&nbsp; was ich unter dem Begriff \u201eKunst\u201c verstehe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine intensive und kontinuierliche Auseinandersetzung mit politischen und brisanten Themen ist in der aktuellen Kunst eher selten zu beobachten, obwohl doch jeden Tag die Medien dar\u00fcber berichten. Soziale und gesellschaftlich relevante Themen werden hingegen h\u00e4ufiger gezeigt. Welche Erkl\u00e4rung haben Sie daf\u00fcr?<\/strong><br>Vielleicht ist es gerade so, weil die Medien nur davon berichten. Dadurch wird es so oft zu einer endlosen Komikserie. Damit schafft sich die Politk die Pr\u00e4senz; die sozialen Themen dagegen nicht. Sie werden unterdr\u00fcckt. Es wird seltsamerweise auf der politischen B\u00fchne dar\u00fcber diskutiert, mehr nicht; nur geredet. Der Unterschied ist, dass wir das, was als Politik bezeichnet wird nicht \u00e4ndern k\u00f6nnen, dagegen die sozialen Umst\u00e4nde schon. Trotzdem gibt es Kriege, Hunger, Armut, und daran wird noch verdient. Es ist absurd, dass ein Land Waffen in Krisenregionen verkauft und gleichzeitig dorthin Hilfsmittel und Medikamente schickt. Das, was politisch aus einem Blickwinkel betrachtet werden kann, muss nicht aus einem anderen genauso gesehen werden. Das mediale \u201eFast Food\u201c ern\u00e4hrt uns \u2013 die Informationen werden konsumiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir aber das Gleiche von Kunst erwarten, wird sich alleine das so oft ausgequetschte \u201esoziale Thema\u201c viel mehr als gewollt \u2013 als es wirklich ber\u00fchrt und anspricht \u2013 selbst entz\u00fcnden. Was ich damit sagen m\u00f6chte ist, dass solche Kunst auf einer Wand im Wohnzimmer nicht funktionieren kann. Das Sichtbare ist uns manchmal viel weiter entfernt als das Unsichtbare, da der Mensch nach dem strebt, was er nicht hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Politische Kunst hat es am Kunstmarkt schwer &#8230;<\/strong><br>Das, was auf dem Kunstmarkt passiert, ist sehr \u00fcberschaubar und doch komplex. Dieser Markt lebt vom Gesch\u00e4ft und ist, wie alles was mit Geld zu tun hat, nur eine Fassade wie in einem Western-Film. Aufgebaut in einer W\u00fcste, die nach dem Dreh der Landschaft \u00fcberlassen wird. Wenn ich eine Arbeit realisiere, denke ich nicht an deren materiellen Wert. Auch wenn meine Arbeiten konzeptuell durchdacht sind, ist diese Frage unwichtig. Ich denke mehr an die Zeit nach mir und an die Botschaft, welche ich \u00fcbertragen m\u00f6chte. Da steht die Frage nach dem wirklichen Wert im Vordergrund, das hat f\u00fcr mich die absolute Priorit\u00e4t &#8230; vielleicht gehe ich da leer aus, trotzdem mache ich weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen zum K\u00fcnstler: <a href=\"http:\/\/www.robertkunec.com\" data-type=\"URL\" data-id=\"www.robertkunec.com\">www.robertkunec.com<\/a>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der slovakische Installationsk\u00fcnstler Robert Kunec.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":22599,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"gallery","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22598"}],"collection":[{"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22598"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22598\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23249,"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22598\/revisions\/23249"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/22599"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22598"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22598"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/alexandrawendorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22598"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}