Malerei
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CHROMATIC FRAGMENTS

Farben wie Licht – Die Kölner Malerin Nike Seifert

Künstlerische Ideen gleichen oftmals Geistesblitzen. Sie entwickeln sich spontan und situativ, brechen aus dem Künstler heraus und drängen zur Umsetzung. Künstlerische Ideen basieren aber auch auf detaillierten Planungen und langfristigen Überlegungen, sind Ergebnis prozesshafter Arbeit. Nike Seifert verbindet beide Vorgehensweisen und erschafft Bilder, die sich durch Spontaneität und Ratio gleichermaßen auszeichnen. Ihre Werke vereinen die dem Moment verhaftete Abstraktion und können doch auch eine dem Kalkül entsprungene Farbkomposition sein.

 

Ihre künstlerische Arbeitsweise erinnert an den französischen Tachismus der 1940er bis 60er Jahre, bei dem der spontane Malakt die dem Künstler innewohnende kreative Kraft sichtbar machen sollte. Unbewußt und aus dem Moment geboren. Ähnlich wie auch  im deutschen Informel der 1950er Jahre entstanden Bilder, die Ausdruck eines dynamischen, spontanen Malvorganges waren, ungegenständlich und abstrakt. Auch wenn Nike Seifert sich auf diese Kunst nicht ausdrücklich bezieht, scheinen dennoch ihre schon frühen Berührungen mit Werken des Informel und ganz besonders die Auseinandersetzung mit Kunstwerken von und die persönliche Begegnung mit Peter Herkenrath in dessen Atelier eine prägende Rolle für ihr eigenes Werk zu spielen.  READ MORE

VOM DUFT DER SCHÖNHEIT

DIE SURREALE WELT DES MALERS ECKART HAHN

Eckart Hahn (geb.1971 in Freiburg) studierte Fotografie, Kunstgeschichte und Grafikdesign. Seine Werke befinden sich in prominenten Sammlungen in Europa, Russland und Nordamerika. Er wird von der Galerie Rothamel in Frankfurt und Erfurt vertreten, sowie von Wagner + Partner in Berlin und Pablo’s Birthday in New York. Marc Peschke sprach mit ihm.

 

„Der schwarze Duft der Schönheit“ war der Titel einer Ausstellung, die Sie im Städtischen Kunstmuseum Singen realisiert haben. Und so haben Sie auch Ihr Buch genannt. Warum?
In dem Titel sind zwei Haken. Einmal hat ein Duft keine Farbe und wenn, dann wäre die logische Zuordnung in der Farbskala eine andere. So reflektiert der Titel meine Herangehensweise an die Welt. Ich interessiere mich für Dinge und Situationen, die sowohl anziehen als auch zurückweisen, die also beide Pole beinhalten. Dabei spielt auch die Untersuchung der Oberfläche eine Rolle.READ MORE